Chronik der Go-Gruppe Hannover

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2017 Übersicht, Details

Quellen

1959-1961, Dieter Rasche erinnert sich

1961-1986, Chronik der Go-Abteilung des RSV Hannover von 1926 e.V., von Helmut Buttstädt

Sonstiges

Video/OK-Projekt (schlafend)

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www.hannover-go.de

Das Jahr 2004, Details


Kalenderblitz 2004 (5.1.2004)

Den Auftakt zur neuen Blitzsaison machte traditionell am ersten Montag des Monats das "Kalenderblitz", das so heißt, weil Herr Dörholt vor etlichen Jahren die Sitte einführte, die vielen Kalender, die man früher mehr heute weniger oft geschenkt bekommt zum Jahreswechsel.

Und auch im neuen Jahr gewann Lisa Ente (3 Dan, ab jetzt Blitz-4-Dan) mit 4:0 bei 16 Teilnehmern. 3:1 spielten Tin Nguyen, Zhang Yi, Burghard Probst und Christoph Gerlach.

Essen (10./11.1.2004)

Mit 156 Teilnehmern war das Auftaktturnier des Jahres traditionell in Essen wieder sehr gut besucht. Zwar nicht so viele Hochdans, dafür im zweistelligen Kyu-Bereich stark besetzt, ein weiteres Indiz, dass es zur Zeit tatsächlich einen Go-Boom gibt. Gewonnen hat Zhou Li (5 Dan, China/Frankfurt) mit 5:0 vor Christoph Gerlach (6 Dan, Hannover) mit 4:1.

Die Ergebnisse aller Hannoveraner:

Platz 2: Christoph Gerlach (6 Dan), 4:1
Platz 11: Lisa Ente (3 Dan), 3:2
Platz 41: Bernhard Kraft (1 Dan), 0:2
Platz 88: Rasmus Buchmann (5 Kyu), 2:3
Platz 144: Michael Bülow (16 Kyu), 0:5

(Christoph Gerlach)

Strausberg (24./25.1.2004)

Hannover war zwar nicht mit einer eigenen Mannschaft vertreten, aber immerhin war ein Hannoveraner dabei. Christoph Gerlach (6 Dan) spielte mit einer Nachwuchsmannschaft bestehend außerdem aus Tami Plum (13 Kyu, Essen), Anne Pöthke (15 Kyu, Berlin) und Anica Wanski (22 Kyu, Berlin), die mit 2½:2½ sehr ordentlich im Mittelfeld abschnitt. Christoph heimste zudem den Preis für den besten Einzelspieler mit 5:0 Punkten ein.

(Christoph Gerlach)

Blitzturnier Februar (2.2.2004)

Bei strömenden Regen und 10°c fanden sich nur zehn Teilnehmer zum monatlichen Blitzturnier.

In der 4. Runde kam es zu einer Finalpartie zwischen Ralph Tiefenthaler und Zhang Yi, die letzterer für sich entscheiden konnte. Drei Punkte erreichten außer Ralph noch Jürgen Breuer (2 Dan) und Herr Schnaus.

(Jürgen Breuer)

European Go Oza Amsterdam/NL (5.-8.2.2004)

Beim alle zwei Jahre stattfindenden Nachfolgeturnier des legendären Obayashi-Cups, dem "European Go Oza", bei dem es zudem um drei Plätze bei der Oza-Weltmeisterschaft in Japan ging, war Christoph Gerlach der einzige Vertreter aus Hannover. Beim Oza-Turnier spielte ich nur 2:2 und konnte mich nicht für das Finale qualifizieren. Im Family Oza lief es besser mit 3:1 am Samstag und dem Erreichen des Viertelfinales am Sonntag.

(Christoph Gerlach)

Göttingen (14./15.2.2004)

Naja, mit 13 Teilnehmern stellt Göttingen nicht wirklich einen neuen Rekord auf. Ich kann mich erinnern, dass der ganze große Raum da im Mathematischen Institut komplett voll mit Go-Spielern war. War aber gemütlich und auch lustig und hat somit die Erwartungen voll erfüllt. Am Samstagabend waren wir auch wieder standesgemäß beim "Vielfress-Griechen", so dass es wahrlich keinen Grund zur Klage gab. Aus Hannover war ich einziger Teilnehmer, konnte dafür bei reduzierter Vorgabe die erste Gruppe (es wurde jeder-gegen-jeden in zwei Gruppen gespielt) mit 5:0 vor Gerd Mex (2 Dan, 3:2) gewinnen.

(Christoph Gerlach)

Spielabendturnier, fehlende Runden

Es wird allerhöchste Zeit, die fehlenden Spiele im Spielabendturnier nachzuholen. Bis zur Abteilungsversammlung (23.2.) nicht gespielte Partien werden für beide Spieler als "nicht gespielt" gewertet (also keine Siegpunkte, aber ein halber MacMahon-Punkt)!

13x13-Turnier, 1. Quartal (16.2.2004)

Bericht folgt ...

Abteilungsversammlung des RSV (23.2.2004)

Bericht folgt ...

Bonn (28./29.2.2004)

Wenn man nichts besseres vor hat, kann man immer noch auf ein Go-Turnier fahren - so mein spontaner Entschluss 12 Stunden vor Anmeldeschluss. Aber es hat sich schon gelohnt. Es waren viele Leute da (117).

Die Hannoveraner schnitten so ab:

Platz 1: Christoph Gerlach (6 Dan), 6:0
Platz 85: Florian Fischbach (8 Kyu), 2:4
Platz 96: Jan Haas (12 Kyu), 3:3

Alle Ergebnisse gibt es im DGoB-Web.

Jahreslanges Training in der ESG (langjährige Go-Spieler aus Hannover werden sich erinnern) bescherte mir eine Siegesserie gegen Jana Hollmann sondergleichen. Nee, nicht im Go sondern im Krökeln/Kickern/Tischfußball. Wobei Jana darauf hinweist: "du vergaßt das 8:10 in der ersten Runde, danach hab ich nur noch locker aufgespielt".

Teilnehmer und vor allem die Veranstalter standen unter Schock des plötzlichen Todes von David Schoffel am 17.2.2004. Jens Vygen bemerkte aber zu recht, dass nichts mehr in Davids Sinne wäre als wenn das Turnier wie gewohnt und zum Vergnügen der Teilnehmer stattfindet.

(Christoph Gerlach)

Spielabendturnier 2003

Das Spielabendturnier 2003 wurde abgeschlossen. Alle ungespielten Partien wurden aufgelöst und so die Endtabelle erzeugt. Vereinsmeister wurde Christoph Gerlach (6 Dan, 5½:½) vor Zhang Yi (2 Dan, 5:2) und Tsche Young-Il (3 Dan, 4:3).

Weitere Preise gehen an Ulf Draws (6 Kyu, 4:2), Alex Voigt (7 Kyu, 4½:2½), Rasmus Buchmann (10 Kyu, 4:2), Helge Wegmann (12 Kyu, 4½:2½) und Volker Thiele (12 Kyu, 4:2).

(Christoph Gerlach)

Blitzturnier März (1.3.2004)

Bericht folgt ...

Ing-Cup in Karlsbad (4.-7.3.2004)

Ich kann nicht sagen, dass der "Ing-Cup" zu meinen Lieblingsturnieren zählt. Einmal sind da die Ing-Regeln und außerdem geht's um viel Geld, worunter bei manchen Spielern (bevorzugt Russen) die sportliche Einstellung leidet. Dem gehe ich doch gerne aus dem Weg. In diesem Fall bereue ich die Teilnahme aber nicht, denn Karlsbad ist wahrlich eine Reise wert (siehe Bilder).

Sportlich war's so lala. Meine Verlustpartien waren doch irgendwie etwas dumm. Gegen Svetlana Shikshina hatte ich in der letzten Runde ein sehr gutes Spiel, habe aber im Endspiel zu viele Fehler gemacht und dann mit 3 Punkten verloren. Insgesamt also Mittelfeld mit 3:3 Siegen.

Gewonnen wurde das Turnier von Catalin Taranu vor Dinerchtein und Guo Juan, alle mit 5:1.

Für kurze Zeit gibt es eine Auswahl meiner Bilder hier.

(Christoph Gerlach)

 

Hotel "Imperial", Quartier und Spielort für die Teilnehmer des Ing-Cups.

Die Innenstadt von Karlsbad.

Catalin Taranu bewies trotz einer Niederlage, dass er Europas stärkster Spieler ist.

Harburger Mausefalle (6./7.3.2004)

Schon am Samstag morgen um 9:15 Uhr stand fest, wer in welchem Auto fährt. Trotz Schneetreibens sind wir aber alle pünktlich angekommen. Der Turnierverlauf für die Hannoveraner war durchwachsen. Das kann man ja der Tabelle entnehmen. Weder Jürgen Breuer noch ich habe es geschafft Bernd Gramlich zu besiegen. Bis zum 3-Dan müssen wir halt doch noch ein bischen üben. Benjamin hat das Turnier souverän gewonnen. Lutz Franke hat seit langer Zeit mal wieder an einem Turnier teilgenommen. Am Ende durfte ich noch eine Stunde lang nach einer Uhr suchen. Als Belohnung habe ich in der Lotterie ein schönes dickes Gobrett gewonnen.

(Bernhard Kraft)

Hier die Ergebnisse der Spieler aus Hannover:

Platz 23: Bernhard Kraft (1 Dan), 3:2
Platz 31: Jürgen Breuer (2 Dan), 1:4
Platz 32: Burghard Probst (1 Dan), 2:3
Platz 75: Ulf Draws (4 Kyu), 2:3
Platz 102: Marek Draws (7 Kyu), 2:3
Platz 105: Florian Fischbach (8 Kyu), 3:2
Platz 115: Helge Wegmann (10 Kyu), 2:3
Platz 126: Volker Thiele (12 Kyu), 0:3
Platz 141: Sascha Pawlowski (22 Kyu), 4:1

Paar-Go-Europameisterschaft in Severin/Rumänien (20./21.3.2004)

Die Fahrt nach Rumänien bedeutete für mich so eine Art "back to the roots", denn '98 auf dem Kongress in Mamaia begann meine "Go-Karriere", d.h. dort habe ich gemerkt, dass Go auch Spaß macht. Das und die tollen Erinnerungen an die Paar-EM im letzten Jahr in Polen (sorry im Nachhinein für den Nicht-Bericht...) brachten Benjamin und mich dazu, uns KURZFRISTIG zu der Reise zu entschließen... denn man fragte uns erst eineinhalb Wochen vor dem Termin, ob wir fahren möchten. Es war auch ein guter Entschluss, wie sich in den nächsten 20 Seiten herauskristallisieren wird (vielleicht wird es auch nicht ganz so viel, was ich jetzt schreibe...).

In Hamburg

Spaß und Spannung gingen schon in Hamburg vor unserer Abreise los. Ich übernachtete Donnerstag dort, denn schließlich sollten wir unseren Flieger am Freitagmorgen zu der unmenschlichen Zeit 7:20h erreichen. Wenn es aber sowieso schon zu wenig Schlaf gibt, dann kann man ja auch gut noch die Cocktail-Party im Studentenwohnheim mitnehmen und bis 2 oder 3 Uhr Cocktails genießen und kroekeln (Ich hab nach meinem Umzug nach Hannover schon Vokabeln gelernt...). Und wie das nun mal so ist, verschlafen wir natürlich am nächsten Morgen. Um 6:20h (in Worten: zwanzig nach Sechs) werde ich von Benjamin geweckt. Etwa sechs Minuten später steht dann das Taxi vor der Tür, das den eigentlich geplanten Bus nun aus Zeitgründen ersetzen muss, und so sind wir tatsächlich noch über eine halbe Stunde vor Abflug am Flughafen. Das reichte sogar aus, um aus Liebe zu unseren Taschenmessern noch eine Tasche nachträglich einzuchecken.

Die Reise

Ohne Frühstück und Getränke stiegen wir nun in unsere Swiss-Air-Maschine. Wer kann auch ahnen, dass Service-Leistungen im Flugzeug nun auch eingestellt werden. Also muss jegliche Nahrungs- und Flüssigkeits-Aufnahme warten, bis Flüge und Busfahrt nach Bukarest-Innenstadt überstanden sind. Dort haben wir dafür aber auch einen Glückstreffer gelandet, denn der Eintritt in eine Bäckerei leitete uns nach einem Blick nach oben in das darüber liegende Café und nach einer  freundlichen Nachfrage des Kellners von dort auf einen Balkon, der rund um einen wunderschönen Innenhof führte. Dort genossen wir unseren Morgen von 13:30 bis 14:30 und machten uns dann in dem Glauben, massig Zeit zu haben, per U-Bahn auf den Weg zum Bahnhof. Nun ja, die Zeit war doch recht knapp und Geld wechseln war für die Zugfahrkarten auch noch vonnöten (der Kurs Euro:Lei beträgt unglaubliche 1:39000). So standen wir Millionäre 10 Minuten vor Abfahrt unserers Zuges am Gara de Nord von Bukarest und hatten weder Fahrkarten, noch wussten wir, wo wir hin müssen. Karten gab es also erstmal keine, aber immerhin haben wir den Zug gefunden. Dieser setzte sich bei unserer Ankunft auch promt in Bewegung und so ließen wir uns vom Schaffner auf den fahrenden Zug winken bzw. ziehen. Mal wieder zeigte sich also unser optimales Timing! Ein wenig gewundert hat uns dann aber doch, dass nach uns noch weitere 5-8 Leute zugestiegen sind; alle haben es aber nicht geschafft, da der Zug irgendwann die Über-Renn-Geschwindigkeit erreichte. Gestraft wurden wir für unsere knappe Zeitplanung zwar durch die im Zug überteuerten Tickets, aber dafür wurden wir für unsere Überhaupt-Zugfahr-Courage (und nicht die einfache Bus-Transfer-Nutzung) belohnt mit dem zufälligen Treffen von Luiza, Vali und noch zwei weiteren Go-Spielern, die mit uns netterweise Schichtwechsel in der Benutzung ihrer Sitzplätze machten, denn der Zug war gnadenlos überfüllt.

Die Ankunft

Im Hotel angekommen testeten wir dann gleich das Duschen unter dem „gut-gechlorten“ rumänischen Leitungswasser und gönnten uns ein Nachmittags-Schläfchen bis 0:30. Dass das Jetlag schon bei der Zeitverschiebung von nur einer Stunde so stark zuschlägt... ;-). Dann gab es noch einen – für uns leicht verkürzten - Begrüßungsabend mit den anderen Paaren, die noch auf waren. Insbesondere mit den „M&Ms“, also Micha und Manja, unseren deutschen Mitstreitern.

Das Turnier

Am nächsten Morgen ging es dann richtig los und – wumms – gleich die erste Runde sollten wir gegen die Poscais, das Vater-Tochter-5dan-Team aus Ungarn spielen. Die Organisatoren haben es nämlich geschafft, mittels komplizierter Techniken Christophs Programm dermaßen zu misshandeln, so dass andauernd gleich starke Teams gegeneinander spielen sollen und somit erzwungenermaßen Dan-Spieler mit 0:3 und 4kyus mit 3:0 starteten – und das obwohl sie gleichermaßen in der Spitzengruppe starteten! Nach Runde 3 wurde dann interveniert, und nach vielen Diskussionen und dem zusätzlichen Befragen von Tony Atkins konnten dann in den letzten beiden Runden am Sonntag die größten Ungerechtigkeiten wieder ausgeglichen werden, und am Ende gewann das tschechische 2d-Team, das es schaffte, die Ungarn zu bezwingen, durch Gegnerpunkte vor den Ungarn und uns. Manja und Micha spielten 3:2 und schafften damit einen soliden neunten Platz. Beeindruckend war für mich, dass in dem offenen McMahon-Turnier eine ganze Reihe 17-19-Kyu-Teams mitspielte – fast ausschließlich Kinder, die mit dem Paar-Go wunderbar zurechtkamen. Soweit zum Turnier, jetzt geht es wieder Samstag mittag weiter:

Der Samstag

Die Mittagspause nach unseren ersten beiden Runde führte uns deutsche Paare in ein schickes, piekfeines Restaurant. Auf unsere Bitte hin wurden doch tatsächlich die „königlichen Samtstühle“ nach draußen (es herrschten immerhin schon über 20°C) getragen und der Plastik-Gartentisch wurde mit einer feinen Tischdecke bedeckt. So speisten wir für ca 6€ pro Person köstlich unter freiem Himmel. Der Abend wurde dann in Weinlaune im Hotel gefüllt mit Go, Liar-Dice, und in Gesellschaft von Briten und den supernetten Polen.

Der Sonntag

Sonntag gab es dann nach Turnierende schicke „Blechbecher“ und bunte Urkunden und das Turnier war vorbei, doch der Spaß ging weiter. Die Pizza-Hut-ähnlich-scheinende Pizzaria überraschte uns positiv und die Multi-Kulti-Pizza-Austauschparty wurde untermalt von der Erkenntnis, warum der Kaiser von China kein‘ Tee mag und von über den Tisch verteilter Pizza Rustica. Es folgte ein Rätsel-Nachmittag mit allen deutschen, den Polen und Anna Griffith. Der Abend, oder vielmehr zwei einheimische Organisations-Helfer führte(n) uns in einen gemütlichen Pub, von dem die Taxi-Rückfahrt-zum-Hotel-Story hier von Benni berichtet wird (ich saß wohl im falschen – oder richtigen – Auto):

Nun ja, Lisa und andere (ich war zu angeheitert um jetzt noch sagen zu können wer...) stiegen also in das erste Taxi ein, zwei Briten, eine Rumänin und ich dann später ins zweite. Kurz nach der ersten Kurve beschleunigte der Fahrer dann auf ein Mordstempo und heizte mit uns kreuz und quer durch die Kleinstadt. Vor einer Kneipe stieg er in die Bremsen, und binnen Sekunden war die ganze Straße voll mit Taxis. Wir wurden kurz informiert, dass es sich wohl um einen Kampf handelt, und schon gingen alle Fahrer – einige entledigten sich vorher teilweise ihrer Oberbekleidung gemeinsam rein. Durch die Fenster konnte man einige Drohgebärden erkennen – unserer nahm zum Beispiel schon mal prophylaktisch einen Stuhl zur Hand! Uns war das ganze ziemlich unheimlich, doch bevor wir uns wirklich dazu durchringen konnten, die Flucht anzutreten, kam unser Fahrer mit seinen Kollegen auch schön lächelnd zurück und fuhr uns zum Hotel. Einer seiner Freunde war wohl in eine Schlägerei verwickelt worden, dann ließ sich die Sache aber wohl doch noch friedlich klären.

Zurück zu Lisa...

Letztendlich aber doch sicher im Hotel angekommen setzten wir unsere verlustreiche Team-Pits-Runde mit den Engländern fort bis früh am Morgen.

Der Montag

Mit unseren Sachen und einer Stunde Schlaf im Gepäck machten wir uns am Montag morgen auf die Rückreise nach Bukarest (wir zahlten diesmal halb soviel für die Tickets), um dort noch einen Tag Sight-Seeing zu machen. Der Extra-Tag hat sich auch sehr gelohnt, denn völlig unsere Erwartungen übertreffend ist Bukarest eine wahnsinnig schöne Stadt mit einer großen Menge an Barock- und Jugendstil-Bauten. Außerdem haben wir dort das - nach dem Pentagon – zweitgrößte Gebäude der Welt bestaunen können, dessen vielen Platz darin man gar nicht so recht zu füllen weiß. Nach dem Abendessen mit einigen Bukarester Go-Spielern in einem Lokal, dessen Name und nähere Beschreibung mehr a’s als andere Buchstaben enthielt, nahmen Luiza und ihr Freund Vali – ein anderer als oben – uns  mit zu ihrer „5-Sterne-Wohnung“, wo wir den Abend übernachten durften, so wie tags zuvor die Franzosen und wie es Manja & Micha später noch vorhatten.

Die Rückreise

Doch leider hat jedes Vergnügen immer viel zu früh sein Ende, und so mußten wir am Dienstagmittag nach einem Hinterhof-Café-Wiedersehen leider schon wieder unsere Rückfahrt antreten. Dabei haben wir uns noch von einem Taxi-Fahrer verarschen lassen, der uns den doppelten Preis abknöpfte, indem er behauptete, er dachte, wir meinten den Mini-Flughafen auf halber Strecke. Dafür haben wir diesmal an ein Proviant-Packet denken können und kamen letztendlich glücklich und zufrieden wieder zu Hause an.

(Lisa Ente)

Und hier das Spiel Tschechien gegen Deutschland sgf zum Runterladen. Diese Datei kann z.B. mit CGoban nachgespielt werden.

DM-Vorrunde in Potsdam (2.-4.4.2004)

Aus Hannover spielte nur Lisa Ente (3 Dan) mit und konnte sich mit 2:4 leider nicht für die Endrunde qualifizieren, was allerdings beim Feld aus 4, 5 und 6 Dans auch nicht verlangt werden konnte. Aber Lisa berichtete, dass es ein kurzweiliges Wochenende war und das hören wir gerne!

Blitzturnier April (5.4.2004)

Bericht folgt ...

Paris (10.-12.4.2004)

Bericht folgt ...

Messeturnier (17./18.4.2004)

Und wieder haben wir unser eigenes Turnier gut über die Bühne gebracht. Das ist nur möglich, weil sich die viele Arbeit auf viele Schultern verteilt, daher als erstes: Vielen Dank an alle Helfer!

Aus Hannoveraner Sicht war es sogar ein sportlich erfolgreiches Turnier, endlich mal wieder ein Spieler in den Rängen: Lisa Ente wurde mit 4:1 Siegen Dritte.

Und so spielten die Hannoveraner:

Platz 3: Lisa Ente (3 Dan), 4:1
Platz 8: Tsche Young-Il (3 Dan), 3:2
Platz 15: Klaus Wachholz (3 Dan), 2:3
Platz 20: Jürgen Meyer (2 Dan), 3:2
Platz 21: Jürgen Breuer (1 Dan), 2:0 (Joker)
Platz 27: Gunnar Bertram (1 Kyu), 4:1
Platz 30: Michael Rhotert (1 Dan), 3:2
Platz 35: Jürgen Reinfeldt (2 Dan), 1:4
Platz 36: Wulf Kunisch (1 Dan), 2:3
Platz 37: Burghard Probst (1 Dan), 2:3
Platz 40: Detlev Ponnet (1 Dan), 2:3
Platz 77: Christian Rathje (3 Kyu), 1:2
Platz 78: Rasmus Buchmann (3 Kyu), 0:1 (Joker)
Platz 85: Ulf Draws (4 Kyu), 2:3
Platz 87: Fabian Rosenschein (4 Kyu), 2:3
Platz 91: Harald Bögeholz (5 Kyu), 2:2
Platz 105: Florian Fischbach (8 Kyu), 4:1
Platz 107: Marek Draws (7 Kyu), 2:3
Platz 109: Wolfgang Sudakow (6 Kyu), 0:4
Platz 110: Peter Kassigkeit (7 Kyu), 0:2
Platz 122: Michael Kügler (11 Kyu), 2:2
Platz 123: Helge Wegmann (10 Kyu), 1:4
Platz 124: Jan Haas (11 Kyu), 2:3
Platz 135: Roland Kleinschroth (15 Kyu), 1:3
Platz 153: Andreas Totlis (23 Kyu), 0:1
Platz 155: Phan Nguyen (25 Kyu), 3:2
Platz 156: Maikel Tiemann (25 Kyu), 1:3
Platz 158: John Nguyen (30 Kyu), 3:2

Also insgesamt muss man schon sagen, dass die Hannoveraner im Kyu-Bereich etwas überbewertet sind. Das bedeutet für die Hannoveraner, dass man sich nicht aufgrund von Ergebnissen auf dem Spielabend hochstufen sollte.

Spielmaterialschwund? Aus organisatorischer Sicht gab es noch eine Sache, die noch weiterer Aufmerksamkeit bedarf: Wir hatten beim Aufbau am Freitagabend/Samstagmorgen den Eindruck, dass wir nicht sämtliches Spielmaterial gefunden haben. Von eigentlich theoretisch vorhandenen 65 Satz Dosen mit Steinen konnten nur ca. 55 tatsächlich aufgeboten werden. Es stellt sich die Frage, ob beispielsweise im Lager ein Karton übersehen wurde (eher unwahrscheinlich), oder sich Material von uns "auf Wanderschaft" befindet, z.B. nach einem Turnier nicht wieder eingelagert wurde, sondern irgendwo im Kofferraum oder in der Garage lagert. Wir haben uns vorgenommen, im Sommer eine sorgfältige Inventur zu machen und uns auch für die Zukunft etwas für den Umgang mit unserem Material zu überlegen, damit wir in solchen Situationen wenigstens nachvollziehen können, was mit unserem Material passiert ist.

Hier gibt es alle Ergebnisse.

13x13-Turnier 2. Quartal (19.4.2004)

Unter 10 Teilnehmern mussten mal wieder SOS und sogar SOSOS herhalten, um mit Winfried Finke einen Sieger des 13x13-Turniers zu bestimmen. Punktgleich ebenfalls mit 4:1 Siegen belegte Burghard Probst den zweiten Platz.

Alle Ergebnisse.

EYGC Köln (30.4.-2.5.2004)

Wer hätte das vor kurzen überhaupt für möglich gehalten: Aus Hannover nahmen an der Europäischen Jugend-Go-Meisterschaft nicht weniger als 4 Jugendliche teil. Alle spielten in der U18-Sektion und belegten dabei folgende Plätze:

Platz 96: Marek Draws (7 Kyu), 0:6
Platz 169: Phan Nguyen (23 Kyu), 4:0
Platz 181: John Nguyen (30 Kyu), 3:1
Platz 182: Maikel Tiemann (25 Kyu), 2:2

Blitzturnier Mai (3.5.2004)

Beim 5 Blitzurnier in diesem Jahr gab es für Klaus Wachholz (3d) nach längerer Auszeit einen guten Einstand. Mit 4:0 konnte konnte er Lisa (4d), Yi (3d), Ralph (2d), und Alex (3k) hinter sich lassen. Insgesamt gab es 13 Teilnehmer.

(Jürgen Breuer)

Vereins-DM in Oschersleben (8./9.5.2004)

Bericht folgt ...

Neuer Spielabend jeden Mittwoch!

Auf Initiative von Alex, Rasmus, Jürgen und Lisa wurde im Jugendzentrum "Bethlehem-Keller-Treff" in Linden für jeden Mittwoch ein neuer Spielabend eröffnet, der jeden Mittwoch ab 18 Uhr insbesondere jugendliche Spieler ansprechen soll. So soll die erste Stunde vornehmlich Jugendlichen und Go-Spielern vorbehalten bleiben, die sich um den "Nachwuchs" kümmern wollen. Ab 19 Uhr bis 21 Uhr sind dann alle Go-Spieler gern gesehen.

Messeturnier-Helferessen (27.5.2004)

Bericht folgt ...

Hamburger Affensprung (29.-31.5.2004)

Bericht folgt ...

Hier die Ergebnisse der Hannoveraner:

Platz 13: Klaus Wachholz (3 Dan), 4:2
Platz 28: Jürgen Meyer (2 Dan), 4:2
Platz 29: Zhang Yi (2 Dan), 4:2
Platz 61: Bernhard Kraft (1 Dan), 2:4
Platz 64: Jürgen Breuer (1 Dan), 2:4
Platz 110: Harald Bögeholz (5 Kyu), 4:2
Platz 116: Fabian Rosenschein (4 Kyu), 2:4
Platz 172: Pham Nguyen (18 Kyu), 3:3
Platz 190: John Nguyen (26 Kyu), 6:0
Platz 192: Maikel Tiemann (23 Kyu), 2:4

Alle Ergebnisse gibt es hier. Und Fotos von Harald Bögeholz gibt es hier.

Blitzturnier Juni (7.6.2004)

Bericht folgt ...

Fotos vom Mittwoch-Spielabend (9.6.2004)

Der neue Mittwoch-Spielabend erfreut sich regen Zuspruchs. Heute wurde bereits an bis zu fünf Brettern gespielt, und es könnte durchaus sein, dass der ein oder andere neugierige Zuschauer, der sich zwischendurch "von nebenan" zu uns verirrt hat, wiederkommt. Ein paar Fotos (nicht alle perfekt gelungen, aber egal) gibts hier (nicht auf ewig, mein Webspace ist begrenzt).

(Harald Bögeholz)

Darmstädter Go-Tage (10.-13.6.2004)

Bericht folgt ...

Paar-Go-DM in Leipzig (19./20.6.2004)

Auf der Deutschen Paar-Go Meisterschaft in Leipzig konnten Zhao Pei (6 Dan) und Christoph Gerlach (6 Dan) ihren Titel erneut ungeschlagen verteidigen, den sie jetzt im dritten Jahr in Folge tragen. Platz zwei ging an Monika Reimpell (2 Dan) und FJ Dickhut (6 Dan) vor dem zweiten Paar mit Beteiligung aus Hannover, Lisa Ente (3 Dan) und Benjamin Teuber (5 Dan), die mit ihren beiden Niederlagen gegen die beiden erstplazierten Teams Dritte wurden.

Das Turnier hatte wie gewohnt eine sehr angenehme Atmosphäre wobei ich mir noch etwas mehr Beteiligung als 10 Paare gewünscht hätte.

(Christoph Gerlach)

Go auf dem japanischen Sommerfest (20.6.2004)

Bericht folgt ...

Bilder von Harald Bögeholz gibt es hier.

Koreanischer Halbprofi Lee Ki-Bong in Hannover

Am Mittwoch, 14.7.2004, begrüßen wir den koreanischen Go-Spieler Lee Ki-Bong (7 Dan, dürfte etwa 1-2 Profi Dan entsprechen) in Hannover. Herr Lee wird den Mittwochsspielabend in der Bethlehemgemeinde besuchen und dort voraussichtlich eine Lektion halten und Simultanpartien spielen. Vorschläge für ein Themen/Programm können auch noch eingebracht werden. Am Donnerstag früh reist Herr Lee dann nach Frankfurt weiter. Die Veranstaltung wir für Mitglieder der Hannoverschen Go-Vereins oder des RSV kostenlos sein.

Weitere Information zur Tour von Herrn Lee gibt es hier.

Frankfurt (26./27.6.2004)

Bericht folgt ...

Luxemburg (3./4.7.2004)

Beim Luxemburger Turnier auf Burg Hollenfels nahm nur ein Spieler aus Hannover teil. Christoph Gerlach (6 Dan) spielte 4:1 und erreichte den zweiten Platz hinter Lee Ki-Bong (7 Dan), der ungeschlagen blieb.

Das Wetter war weit besser als vor zwei Jahren und ich habe sogar was von Luxemburg Stadt gesehen.

(Christoph Gerlach)

Blitzturnier Juli (5.7.2004)

Bericht folgt ...

Köln (10./11.7.2004)

Als einziger Vertreter aus Hannover belegte Michael Bülow (16 Kyu) mit 1:4 unter 146 Teilnehmern den 132. Platz. Alle Ergebnisse gibt es hier.

Go-Kongress in Tuchola/Polen (26.7.-7.8.2004)

Bericht folgt ...

Hier die Ergebnisse der Hannoveraner im Hauptturnier:

Platz 27: Christoph Gerlach (6 Dan), 5:5
Platz 142: Lisa Ente (3 Dan), 2:3
Platz 220: Gunnar Bertram (1 Kyu), 5:4
Platz 227: Bernhard Kraft (1 Dan), 2:3
Platz 240: Wulf Kunisch (1 Dan), 3:7
Platz 284: Rasmus Buchmann (3 Kyu), 4:4

Harald Bögeholz in Japan

Seit dem 19.7.2004 befindet sich Harald Bögeholz im "Urlaub" (er lernt vor allem weiter die Sprache per Intensivkurs) in Japan, den er täglich in einem Internettagebuch (illustriert mit zahlreichen Fotos) dokumentiert. Ab und zu findet man dort auch etwas über Go, etwa seine Bemühungen, seine Mitschüler für Go zu begeistern und dann das benötigte Go-Spielmaterial zu organisieren. Alles liest sich sehr spannend. Wenn ihr also eine ruhige Minute habt, schaut mal drüber. Direktlink zum Internettagebuch, Direktlink zu den Fotos.

(Christoph Gerlach)

Spielabendturnier 2004

Es ist wieder so weit, die Anmeldeliste für das Spielabendturnier 2004 ist geöffnet. Jürgen Breuer hat die Termine ausgerechnet, damit wir bis Weihnachten mit 7 Runden durchkommen. Demnach ist der Anmeldeschluß für die erste Runde der 12.9., 20 Uhr. Die erste Runde startet dann am 13.9.2004.

Anmeldungen bitte an Christoph Gerlach richten.

DM-Endrunde 2004 (26.-29.8.2004)

Tobias Berben (Alt-Hannoveraner für die jüngen Sportfreunde unter uns) hat in Hamburg eine tolle Endrunde organisiert. Im "Warburg-Haus" spielten wir in einem schönen Bibliothekssaal voll mit alten Werken. Auch alle anderen Rahmenbedingungen waren vorbildlich. Hier hat man sich im Detail Mühe gegeben!

Mein Abschneiden hielt mit dem Ambiente leider nicht ganz mit. Platz 5 bei vier Niederlagen ist schon enttäuschend. Zwei meiner Niederlagen waren ziemlich dämlich zudem. Naja, was soll's, man gewinnt halt nicht immer. Alle Ergebnisse gibt es hier: http://www.dgob.de/index.htm?news/endrunde2004_dt.htm

(Christoph Gerlach)

Kiel (28./29.8.2004)

Unter 57 Teilnehmern fanden sich auch so einige Spieler aus Hannover:

Platz 4: Klaus Wachholz (3 Dan), 3:2
Platz 7: Lisa Ente (3 Dan), 1:2
Platz 27: Rasmus Buchmann (2 Kyu), 2:3
Platz 33: Alex Voigt (3 Kyu), 1:3
Platz 40: Fabian Rosenschein (4 Kyu), 1:4
Platz 54: Michael Bülow (16 Kyu), 1:4

Alle Ergebnisse: http://www.dgob.de/tourn/tourn.cgi?f=04dekiel.txt&mode=cml

Blitzturnier September (6.9.2004)

Bei herrlichem Sommerwetter nahmen nur acht Spieler am Blitzturnier teil. Am Ende gab es wie im August einen, der alle seine Gegner besiegt hatte. Tin hat es mal wieder geschafft. Herzlichen Glückwunsch! Zweiter wurde Jürgen Breuer mit 3 Punkten, danch folgen drei Spieler mit zwei Punkte. Die Jahreswertung führt Zhang Yi mit 25 Punkten vor Burghard Probst mit 23 Punkten. Die Verfolger sind mit je 18 Punkten wohl schon aus dem Rennen.

(Jürgen Breuer)

Nachricht von Tsche aus Korea

Wie einige von euch vielleicht mitbekommen haben, musste vor kurzem Tsche Young-Il nach vielen vielen Jahren in Deutschland und davon den allermeisten bei uns hier in Hannover zurück nach Korea. Seine Aufenthaltserlaubnis wurde nicht mehr verlängert. Jetzt hat er sich aus Korea gemeldet und wird auch über das Internet bei unserem Spielabendturnier mitspielen. Wie es ihm zurück in Korea bisher ergangen ist, erzählt er in einem ersten Bericht:

"Am 23. Juli musste ich zurück nach Korea fliegen. Gerrit kam eine Stunde eher zu mir, um mich mit seinem Auto zu begleiten. Am Flughafen war ich ziemlich ängstlich, weil mein Flugtiket noch im Status Warteliste war. In Begleitung der zwei GS-Polizisten musste ich am hannoverschen Flughafen um ein freie Platz stundenlang kämpfen. Endlich ein Platz frei, sogar Business Klasse. Adiu Deutschland! Ich schaue zurück auf die Menschen und Strassen, wo ich 17 jahrelang gelebt habe. Ich bin traurig und schon bin ich über den Wolken.

Während des Flugs dachte ich etwas zurück, was unsere Landsleute in Hannover mir erzählt haben, Korea habe sich inzwischen sehr viel verändert. Daher hatte ich die Vorstellung, Korea ist nun mindenstens so sauber wie Deutschland und freute mich auf meine Heimat. Anyang ist mein Heimatstadt, die von Seoul 30km südlich entfernt ist. Früher bin ich täglich mit der U-Bahn nach Seoul gependelt. Deswegen ist mir die alte Strasse zwischen Seoul und Anyang nicht fremd. Die Stadt sieht im ersten Blick schmuddelig aus. In der Stadt gibt es kein Grün mehr. Alles ist betoniert. Nur die in der Stadt bummelnde Mädels sehen schöner als früher aus, dachte ich. Die strömmenden Autos und hemmungslos auspumpenden Abgase machen die Luft total kaputt. Schrecklich... ich hasse Autos. Ich bin nervös, wenn ich auf der Strasse gehe, zu viele Autos unterwegs. Dieses Ungeheuer beschädigt unsere Umwelt, dachte ich. Auf dem Hügel stehende mehrstöckige Appartmenthäuser hindern den schönen Anblick auf die Berge. Zu viel häßliche Gebäude empfangen mich, herzlich Willkommen zuhause. Ohne Geschmack, ohne Philosophie, dachte ich... Ich sehe ab und zu die Leute, die ohne Hemmung auf die Strasse spucken. Ich schäme mich, wenn meine Freunde aus Deutschland mich besuchen wollen. Warum sind unseren alten traditionellen Häuser spurlos von der Strasse verschwunden? Statt einer traditionellen höflichen Lebensweise entwickelt sich Korea hin zu einer amerikanischen kapitalistischen Gesellschaft, sozusagen Konsumgesellschaft... dachte ich.

Zu Hause musste ich um einen Arbeitsplatz kämpfen. Der alte Spruch hat immer Recht: Ohne Arbeit kein Essen mehr. Ich lese täglich die Anzeigen in der Zeitung und auch im Internet. Es gibt genügend Arbeitsplätze. Ehrlich... Viele Betriebe in den Industriegebieten suchen immer Arbeitskräfte. Aber niemand will solche schmutzige Arbeit annehmen. Nur Ausländer arbeiten dort. Sie verdienen monatlich 1200 Euro (im Durchschnitt). Damit kann man nicht ordentlich leben. Ich habe ständig Kontakt mit der Universität Hanyang, wo ich studierte, und treffe die Leute, die mir vielleicht helfen könnten. Das ist schon mein Alltag geworden. Einige Deutsch-Nachhilfe tröstet mich, womit ich mehr als mit Arbeit in der Fabrik verdiene. Auf der anderen Seite gucke ich auf meine Dissertation, die ich noch nicht in der Fakultät abgegeben habe Die Leute begrüssen mich mit den Worten, ob sie mich NUN als Doktor anreden dürfen. Ich zögere, ein klares Ja-Wort zu geben... Die Tragik geht weiter......"

(Tsche Young-Il, 15.9.2004)

Koblenz (18./19.9.2004)

Das Turnier in Koblenz war eine rundum prima Sache! Nicht nur haben die Hannoveraner fett abgeräumt, überhaupt war es ein kurzweiliges Turnier. Zwischen den Runden wurde DDR gespielt und überhaupt waren eine Menge nette Leute da. Und Antonia hatte organisatorisch alles fest im Griff, so dass es selbst bei 88 Teilnehmern alles glatt lief. Stichwort "abräumen": Neben dem Turniersieg im Hauptturnier ging auch das 9x9-Turnier nach Hannover. Phan Nguyen war hier am erfolgreichsten!

So spielten die Hannoveraner:

Platz 1: Christoph Gerlach (6 Dan), 5:0
Platz 20: Bernhard Kraft (1 Dan), 3:2
Platz 69: Phan Nguyen (11 Kyu), 3:2

(Christoph Gerlach)

HaGoLi

Ab sofort startet die 1. offizielle Go Liga Hannovers!!! Insgesamt 13 Spieler treten zur 1. Saison in 3 Ligen an. Wer wird wohl der erste HaGoLi-Meijin werden? Alle die mehr über die HaGoLi erfahren möchten klicken einfach auf HaGoLink und wer noch mitmachen möchte meldet sich einfach an (was man bald auch Online machen kann). Die nächste Saison startet übrigens am 1. November.

(Rasmus Buchmann)

Vielseitigkeitsturnier (2./3.10.2004)

Ergebnisse und Bericht gibt's hier.

Bochum (9./10.10.2004)

Als einziger Vertreter aus Hannover war Klaus Wachholz (3 Dan) auf dem Bochumer Turnier. Er spielte 2:3 und landete auf Platz 11.

Hannover in der Go-Bundesliga

Am 17.10. ist Anmeldeschluß für die erste Saison der Go-Bundesligen. Hannover wird mindestens eine Mannschaft melden, bei Interesse auch zwei. Vor allem für die zweite Mannschaft werden noch Mitspieler und ein Mannschaftsführer gesucht, während die erste Mannschaft soweit vollständig ist.

Mitspielen? Mail an Christoph Gerlach schicken.

Leipzig (16./17.10.2004)

Es war ein sehr schönes Turnier mit ausgezeichneter Beteiligung (122 Spieler). Und so schnitten die Hannoveraner ab:

Platz 3: Christoph Gerlach (6 Dan), 3:2
Platz 19: Tin Nguyen-Huu (2 Dan), 2½:2½
Platz 32: Bernhard Kraft (1 Dan), 2:3
Platz 38: Gunnar Bertram (1 Kyu), 3:2
Platz 93: Phan Nguyen (10 Kyu), 2:3
Platz 103: Maikel Tiemann (12 Kyu), 1:4

Begleitturnier zur Damenmeisterschaft

Es wird zur Deutschen-Damen-Go-Meisterschaft am 6./7. November ein Begleitturnier geben. Damit unsere Begleiter-Gäste auch kräftig Gegner haben, müssen noch ganz viele Hannoveraner mitspielen! Das werden vorraussichtlich ganz normale 5 Runden MacMahon. Anmeldeschluss ist am Samstag den 6.11. um 12.30h.

Außerdem suche ich noch Übernachtungsplätze, wer kann bitte noch Gäste aufnehmen und wieviele und wann (also Sa+So oder nur So)?

Bitte meldet euch bald, wenn ihr mitspielen wollt, oder/und Übernachtungsplätze anbieten könnt, damit ich einfacher planen kann: lisa.ente@gmx.de, 0511/2608261, 0174/8855042

(Lisa Ente)

Blitzturnier November (1.11.2004)

Bei grauem Himmel unter faul abhängenden grauen Wolken, trafen sich 15 Spieler zum vorletzten Blitzturnier dieses Jahres. Trotz einer Erkältung konnte Zhang Yi nicht nur seine Einstufung in Frage stellen, sondern mit 4:0 auch noch das Turnier gewinnen.

In der Jahreswertung führt er damit auch mit zwei Punkten Vorsprung vor Burghard Probst. Alle anderen Verfolger liegen mindesten 8 Punkte zurück.

(Jürgen Breuer)

Neue Sushi-Bar "Sushi-Do"

Am Thielenplatz (Königstraße) hat die neue Sushi-Bar "Sushi-Do" eröffnet. Das Angebot umfaßt diverse Sets und Einzelgerichte, zudem wird ein Lieferservice angeboten. Erreichbar ist Sushi-Do über Telefon 0511-2203572.

Dank an Peter Hein für den Tipp.

DDGM und Begleitturnier (6./7.11.2004)

Bericht folgt ...

Aber schon mal die Ergebnisse:

DDGM:

Pl. Name                 Str Cl. MMS   1    2    3    4    5   Pt  SOS  SOSOS  
  1 Großmann, Jasmin      1k GP   4    5+   3+   4-  11+   7+  4    13     67½ 
  2 Reimpell, Monika      2d K    4   10+   8+   7+   3-   5+  4    12½    68½ 
  3 Trinks, Daniela       2d F    3½   9+   1-  10+   2+   4=  3½   15½    59  
  4 Lindemeyer, Manja     2d L    3½   6-  12+   1+   7+   3=  3½   12½    66  
  5 Fuß, Jennifer         4k KO   3    1-   9+   8+   6+   2-  3    15     61½ 
  6 Ente, Lisa            3d H    3    4+   7-   9+   5-   8+  3    12½    65½ 
  7 Knauf, Barbara        1d BN   2   12+   6+   2-   4-   1-  2    14½    61  
  8 Hollmann, Jana        3k WI   2   11+   2-   5-  10+   6-  2    13     60½ 
  9 Conradi, Judith       5k HH   2    3-   5-   6-  12+  11+  2    10½    63½ 
 10 Roth, Madelaine       3k GP   2    2-  11+   3-   8-  12+  2    10½    61½ 
 11 Schomberg, Karen      3k ME   1    8-  10-  12+   1-   9-  1    10     57½ 
 12 Rotermund, Heike      5k KI   0    7-   4-  11-   9-  10-  0    10½    58      

Begleitturnier:

Pl. Name                 Str Cl. MMS   1    2    3    4    5   Pt  
  1 Marz, Michael         3d DA  35    6+   3+   2+   4+   5+  5   
  2 Zhang Yi              3d H   33    5+   6+   1-   3+   4-  3   
    Krings, Matthias      2d SI  33    4+   1-   6+   2-   8+  3   
    Meyer, Christian      2d KI  33    3-   5+   8+   1-   2+  3   
  5 Breuer, Jürgen        1d H   32    2-   4-   9+   8+   1-  2   
  6 Tiefenthaler, Ralph   2d H   31    1-   2-   3-  10+  11-  1   
    Wenzel, Christian     1k F   31    8-  --   --   --   --   0   
  8 Buchmann, Rasmus      2k H   30    7+   9+   4-   5-   3-  2   
    Titze, Sören          2k L   30   11+   8-   5-  14+  10-  2   
    Draws, Ulf            4k H   30   12+  11+  14+   6-   9+  4   
 11 Voigt, Alexander      3k H   29    9-  10-  --   --    6+  1   
 12 Kampa, Antonia        7k KO  26   10-  14+  17-  18+  13+  3   
 13 Fischbach, Florian    7k H   25½  14-  19+  15+  --   12-  2   
 14 Draws, Marek          7k H   25   13+  12-  10-   9-  19+  2   
    Will, Stefan          8k EN  25   16+  17+  13-  --   --   2   
 16 Wegmann, Helge        8k H   24   15-  --   --   19-  18+  1   
 17 Nguyen, Phan         10k H   23   19+  15-  12+  --   --   2   
 18 Rohlfs, Ingo         16k DA  16   --   --   19+  12-  16-  1   
 19 Schröder, Laura      23k H    8   17-  13-  18-  16+  14-  1   

2. Bundesliga, 1. Runde, Hannover 2 gegen Darmstädter Elche (9.11.2004)

Leider wurde Hannover 2 kräftig auf die Elch-Hörner genommen. Mit 0:4 gingen wir unter. Die Partien waren längst nicht so einseitig wie das Ergebnis anmuten mag, aber letztlich waren die Darmstädter doch zu überlegen. Für Hannover spielten: Gerrit Hild, Jürgen Breuer, Bernhard Kraft und Rasmus Buchmann.

Hamburg-Rahlstedt (13./14.11.2004)

So spielten die Hannoveraner:

A-Turnier:

Platz 15: Zhang Yi (3 Dan), 2:3
Platz 20: Lisa Ente (3 Dan), 1:3
Platz 26: Jürgen Breuer (1 Dan), 3:2
Platz 47: Bernhard Kraft (1 Kyu), 1:4
Platz 50: Ulf Draws (3 Kyu), 3:2
Platz 55: Alex Voigt (3 Kyu), 2:3

B-Turnier:

Platz 6: Marek Draws (7 Kyu), 4:3
Platz 45: Laura Schröder (23 Kyu), 4:3

1. HaGoLi-Saison

Die erste HaGoLi-Saison ist beendet... Der Endstand: Gunnar ist 1. Hagoli-Meijin, Maikel und ich sind aufgestiegen...

In der zweiten Saison kiregen wir sage und schreibe vier Ligen zusammen, und die B-Liga hat tatsächlich alle Spiele der ersten Saison gespielt... Riesenerfolge also...

Wir haben sogar schon Preise für die Aufsteiger und unseren Hagoli-Meijin Gunnar, die allerdings teilweise noch nicht verliehen sind... (siehe Foto)

Die Organisation ist jetzt auch ein bißchen anders, die Ligen bestehen teilweise aus bis zu fünf Spielern, dafür sind jetzt auch zwei Monate Zeit, um alle Partien zu spielen. Neueinsteiger werden ihrer Spielstärke gemäß einsortiert, anstatt sich wie vorher geplant von unten hochprügeln zu müssen.

(Rasmus Buchmann)

 

Berliner Kranich (27./28.11.2004)

Mit 206 Teilnehmern topte der Kranich sogar den Hamburger Affensprung als größtes deutsches Turnier des Jahres. Die Humbolt-Uni ist dabei schon ein toller Turnierort. Die ersten 55 Bretter fanden in einem repräsentativen Saal Platz was sehr angenehm war. Im Rahmenprogramm gab's DDR und am Samstagabend im c-base eine Go-Party. Rundum eine tolle Sache.

So spielten die Hannoveraner:

Platz 1: Christoph Gerlach (6 Dan), 5:0
Platz 34: Tin Nguyen-Huu (2 Dan), 1:1
Platz 148: Maikel Tiemann (10 Kyu), 0:5

Alle Ergebnisse im DGoB-Web.

(Christoph Gerlach)

Braunschweig (4./5.12.2004)

Wie üblich fuhren eine Menge Go-Spieler aus Hannover nach Braunschweig zum Turnier, u.a. auch mal wieder Detlev und Jost was mich persönlich sehr gefreut hat. Es gab einen neuen Turnierort, der zwar weiter vom Stadtzentrum weg liegt, aber sonst nur Vorteile bietet. Vor allem die großzügigen Räumlichkeiten kamen gut an. Die Bretter waren in großem Abstand zueinander aufgebaut und der Sauerstoff wurde auch nicht knapp. Mareile & Co haben ein tolles Verpflegungsprogramm aufgelegt (nur das Salatblatt auf dem Butterbrot fehlte und beim Erhitzen der Suppe war eindeutig technisches Geschick der Turnierteilnehmer gefragt), während Joachim Turnierauslosung übernahm. Mit 80 Teilnehmern war's im Rahmen. Es hätten natürlich gerne auch noch ein paar mehr Hochdans (außer mir war nur Benjamin Teuber da) und ein paar mehr Anfänger sein können. Da haben wir vielleicht auch etwas die Chance vertan, unsere eigene Anfänger zu einem Turnierbesuch zu überreden.

So spielten die Hannoveraner:

Platz 1: Christoph Gerlach (6 Dan), 5:0
Platz 4: Lisa Ente (3 Dan), 2:1
Platz 7: Zhang Yi (3 Dan), 2:3
Platz 14: Tin Nguyen-Huu (2 Dan), 1:1
Platz 23: Jürgen Breuer (1 Dan), 2:3
Platz 24: Wulf Kunisch (1 Dan), 2:3
Platz 25: Burghard Probst (1 Dan), 2:3
Platz 26: Detlev Ponnet (1 Dan), 1:2
Platz 39: Gunnar Bertram (1 Kyu), 1:2
Platz 42: Ulf Draws (3 Kyu), 2:0
Platz 43: Jost Bartholomäus (1 Dan), 0:5
Platz 52: Alex Voigt (3 Kyu), 1:4
Platz 59: Marek Draws (6 Kyu), 3:2
Platz 65: Helge Wegmann (8 Kyu), 2:3
Platz 66: Phan Nguyen (9 Kyu), 3:2

Alle Ergebnisse auf den Seiten der Braunschweiger Go-Gruppe.

(Christoph Gerlach)

Blitzturnier Dezember (6.12.2004)

Beim letzten Blitzturnier in diesem Jahr gab es eine deutliche und eine sehr knappe Entscheidung. Yi Zhang konnte die Jahreswertung mit seinem Turniersieg (4:0) deutlich für sich entscheiden. Burghar Probst, der diesmal nur zwei Partien gewinnen konnte, landete so mit vier Punkten Abstand auf Platz zwei. Das Rennen um Platz 3 der Jahreswertung war deutlich spannender. Am Ende entschied bei Punktgleichheit nur die bessere Siegquote, dass Ralph Tiefentaler mit dem vierten Platz hinter Jürgen Breuer vorlieb nehmen musste.

(Jürgen Breuer)

London (28.-31.12.2004)

Bericht folgt ...